Zuckerrohranbau in Brasilien durchlebt eine Revolution, bei der die Mechanisierung hilft, diesen Bereich ins 21. Jahrhundert zu katapultieren, die Wirtschaft im ländlichen Raum zu stärken und die wachsende Nachfrage zu decken.​
 
Die Zuckerindustrie ist für Brasilien ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Als weltweit größter Zuckerrohrproduzent ist das Land mittlerweile wegweisend im Hinblick auf die Mechanisierung der Branche: ca. 95 Prozent der landesweiten Zuckerrohrproduktion werden von Maschinen geerntet. Durch die Entstehung dieses neuen Wirtschaftszweigs werden die ländlichen Regionen wieder über neue Arbeitskräfte belebt. Trotz aller Vorbehalte gegen Intensivlandwirtschaft gilt jedoch, dass die Umweltverschmutzung dabei reduziert wird. Dafür gibt es mehrere Gründe. Das Zuckerrohr ist manuell nicht erntefähig, weil es über messerscharfe Blätter verfügt. Zudem bewohnen gefährliche Tiere die Felder. Früher wurden deshalb die Felder komplett niedergebrannt, bis nur noch das reine Zuckerrohr übrig blieb. Das musste hinterher mit hohem Wasserbedarf gewaschen werden, die Blätter gingen direkt in Luftverschmutzung über und der Boden erodierte hinterher aufgrund der großen Hitze. Heute stellen die Blätter die Basis für ca. 20% des Energiebedarfs dar. Ferner ist das unkontrollierte Ausbringen jeder Menge Dünger und Gifte durch eine feindosierte und bedarfsgerechte Düngung abgelöst.​
 
In der Plantage Usina da Mata (Region Sao-Paulo) werden jährlich an die 2,5 Millionen Tonnen produziert. LKW, Erntemaschinen, Traktoren, Grader, Radlader und Bagger sind allesamt CNH-Industrial-Marken. Sämtliche Motoren liefert FPT Industrial. Am härtesten belastet sind die Cursor Motoren der Erntemaschinen, die in Staub, Hitze und ohne Fahrtwind permanent unter Volllast bis zu 100 t/h ernten, verarbeiten und häckseln. Zeit ist dabei Geld, weil der Zuckergehalt sofort nach dem Schnitt abnimmt.